🚗 Firmenwagen Rechner 2026

Was kostet mich der Firmenwagen wirklich?

1%-Regel vs. Fahrtenbuch – berechnen Sie sofort den Unterschied und sparen Sie unnötige Steuern.

🧮 Ihre Angaben
Verbrenner
🔋⛽Plug-in Hybrid
Elektro
Neupreis inkl. MwSt. laut Hersteller
km
Einfache Strecke (nicht hin & zurück)
📒 Fahrtenbuch-Vergleich (optional)
Leasing/Abschreibung + Sprit + Versicherung + Wartung
%
Schätzung Ihres privaten Fahranteils
Ihr Firmenwagen
Monatliche Netto-Belastung (1%-Regel)
1%-Regel
Geldw. Vorteil (privat)
Geldw. Vorteil (Fahrtweg)
Gesamt geldwerter Vorteil
Steuer + Soli darauf
Netto-Belastung / Monat
Fahrtenbuch
Gesamtkosten / Monat
Privatanteil
Geldwerter Vorteil
Steuer + Soli darauf
Netto-Belastung / Monat

* Näherungswerte. Grenzsteuersatz × geldwerter Vorteil. Solidaritätszuschlag 5,5% der Einkommensteuer (nur wenn fällig). Kein Ersatz für steuerliche Beratung.

📊 1%-Regel auf einen Blick
Fahrzeugtyp Ansatz Voraussetzung
Verbrenner / Hybrid1,0% des Listenpreises
Elektro (bis 70.000 €)0,25% des ListenpreisesKein CO₂-Ausstoß
Elektro (über 70.000 €)0,5% des ListenpreisesKein CO₂-Ausstoß
Plug-in Hybrid0,5% des ListenpreisesMindestreichweite 60 km elektrisch
Fahrtweg (alle)+0,03% × km × ListenpreisPro Monat, einfache Strecke
⚖️ 1%-Regel vs. Fahrtenbuch – Wann lohnt sich was?
Situation Empfehlung
Privatanteil > 30% der Fahrten 1%-Regel meist günstiger
Privatanteil < 20% der Fahrten Fahrtenbuch spart oft Steuern
Teures Fahrzeug (> 60.000 €) Fahrtenbuch prüfen lassen
Wenig Lust auf Dokumentation 1%-Regel (kein Aufwand)
Hauptsächlich Dienstfahrten Fahrtenbuch klar besser
❓ Häufige Fragen
Was ist die 1%-Regel beim Firmenwagen?
Die 1%-Regel ist eine pauschale Besteuerungsmethode für die private Nutzung eines Dienstwagens. Monatlich werden 1% des Bruttolistenpreises des Fahrzeugs als geldwerter Vorteil dem steuerpflichtigen Einkommen hinzugerechnet. Zusätzlich kommen 0,03% des Listenpreises × km zur Arbeit als Fahrtkostenanteil hinzu. Diese Summe wird mit dem persönlichen Steuersatz versteuert.
Wann lohnt sich das Fahrtenbuch statt der 1%-Regel?
Das Fahrtenbuch lohnt sich, wenn der tatsächliche Privatanteil deutlich unter 30% der gesamten Fahrleistung liegt. Bei einem teuren Fahrzeug mit wenig Privatnutzung kann das Fahrtenbuch jährlich mehrere tausend Euro Steuern sparen. Der Nachteil: Es muss lückenlos und zeitnah geführt werden – nachträgliche Eintragungen werden vom Finanzamt nicht anerkannt.
Gilt die 1%-Regel auch für Elektroautos?
Ja, aber mit erheblichen Vorteilen: Für reine Elektrofahrzeuge bis 70.000 € Listenpreis gilt nur 0,25% statt 1% – das ist ein Viertel der normalen Belastung. Für Elektroautos über 70.000 € und Plug-in-Hybride (min. 60 km Reichweite) gilt 0,5%. Das macht einen Elektro-Firmenwagen steuerlich sehr attraktiv.
Kann ich zwischen 1%-Regel und Fahrtenbuch wechseln?
Ja, aber nur einmal pro Jahr – zu Beginn des Kalenderjahres oder bei Fahrzeugwechsel. Ein Wechsel innerhalb des laufenden Jahres ist grundsätzlich nicht möglich. Die gewählte Methode muss für das gesamte Kalenderjahr einheitlich angewendet werden. Planen Sie sorgfältig, welche Methode günstiger ist.
Was muss im Fahrtenbuch stehen?
Für jede Dienstfahrt müssen eingetragen werden: Datum, Kilometerstand zu Beginn und Ende, Reiseziel, Reisezweck und besuchte Geschäftspartner. Bei Privatfahrten reicht der Kilometerstand. Das Fahrtenbuch muss in geschlossener Form geführt werden – digitale Fahrtenbücher sind erlaubt, wenn sie manipulationssicher sind.
Wie wird der geldwerte Vorteil genau berechnet?
Der geldwerte Vorteil setzt sich monatlich zusammen aus:

Privater Nutzungsanteil: 1% × Bruttolistenpreis
Fahrkostenanteil: 0,03% × Bruttolistenpreis × km (Wohnung-Arbeit)

Diese Summe wird Ihrem Bruttogehalt hinzugerechnet und mit Ihrem persönlichen Grenzsteuersatz versteuert. Eventuell zahlen Sie darauf auch Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer.
Quellen & rechtliche Grundlagen (Stand 2026)